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genblick trat der Vater heraus, begruͤßte Frank hoͤflich und bat ihn, lieber in ſeinem Garten als in dem ein⸗
ſamen Gaſthof die Nacht zu erwarten. Frank ſah ſich
unvermerkt aus ſeiner Perſoͤnlichkeit, in die er ſich die lange Seefahrt uͤber und waͤhrend der einſamen Reiſe uͤber das Feſtland noch mehr eingewiegt hatte, wie es Greiſen ohnehin eigen iſt, durch ſein kleines Abenteuer herausgehoben. Er hatte nur an ſich und ſein Schick⸗ ſal gedacht: dieſem aus dem Weg zu gehen, war er vor vierzig Jahren uͤber den Ocean geflohen; jetzt trieb es ihn wieder zuruͤck, ohne daß er beſtimmt einen Zweck kannte— er wollte ihn in der alten Heimath finden, und wie ſein Wagen ihn hier zu verweilen noͤthigte, hatte er dieſe Stunden als beſtimmt dafuͤr gehalten, um ei⸗ nen Plan fuͤr ſein naͤchſtes Leben zu entwerfen.
Sein Spaziergang hatte ihn dazu nicht kommen laſ⸗ ſen, und nun ſah er ſich ploͤtzlich in einen Kreis ver⸗ ſetzt, in dem er gar kein Fremder, kein lange Verbann⸗ ter, kein Vereinzelter mehr ſchien. Vorzuͤglich zog ihn Willmer's Gattin an, die liebe, eingebildete Kranke. Denn wie Frank, den ſeine fruͤhern Studien zum Arzt gebildet hatten, der Worte wohl eingedenk, die aus der Mutter Mund Marien ſo betruͤbt hatten, ſich von ih⸗ rem Geſundheitszuſtand unterrichtete, uͤberzeugte er ſich, daß ſie ihr Uebel ganz irrig fuͤr Bruſtſchwaͤchung hielt, da es allgemeine und durch Ruhe und Zeit unfehlbar zu heilende Ermattung war. Frank begriff ſelbſt nicht die Hinneigung, welche ihn an dieſe Frau zog, und wie er nachſinnend immer wieder in der Vergangenheit ein Bild ſuchte, an das ihn ihre Zuͤge erinnerten. Er fand
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