252 zog Iſabellens Wangen, waͤßrend Lionel, ſich einen Augenblick an beider Verwirrung weidend, endlich lachend ausrief: 3
Ei, Freunde, was hat denn das alles ei⸗ gentlich zu bedeuten?— Jlabelte feuerroth, der tapfre Ritter da verlegen?— Ich begreife nicht, Kinder, was euch ſo beſchaͤmt machen kaun! Ihr liebt einander und habt es euch wahrſchein⸗ lich eben geſtanden, und das iſt die ganze, wich⸗ e Sache.— Mylord, erwiderte Oscar, deſſen Faſſung wiedergekehrt war, es war nicht meine Abſicht, euch meine Liebe zu eurer Schweſter zu verheh⸗ len, von der ihr ohnedieß ſchon hinlaͤnglich uͤber⸗ zeugt ſeyn muͤßt. Von eurer Einwilligung haͤngt das Gluͤck oder Ungluͤck meines kuͤnftigen Lebens ab; in eurer Hand ſteht es alſo mich zum gluͤck⸗ lichſten Menſchen zu machen, oder———
Bewahre der Himmel, fiel Lionel raſch
ein, daß ich da nur einen Augenblick wanken
ſollte! Glanalvon, meine Schweſter iſt euer; ihr ſeid der einzige Mann, der Iſabellens Hand werth iſt, und moͤgt ihr alle die Seligkeit in der Vereinigung mit der Geliebten eures Her⸗


