Teil eines Werkes 
2. Th. (1817)
Entstehung
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ſte allein.

zens finden, die euer armer Freund leider ent⸗

behren muß!

Nur Thraͤnen und eine innige Umarmung waren die Antwort, welche die Liebenden im erſten Augenblicke dem großmuͤthigen Bruder geben konnten, und als ſie ruhiger geworden, ihm auch durch Worte ihre Gefuͤhle ausdruͤcken wollten, entzog er ſich ihrem Dank und ließ

Als der erklaͤrte Liebhaber der ſungen, rei⸗ zenden Erbin von Morven, war Glanalvon von nun an ein ſteter Gaſt im Schloſſe; ihre Ver⸗ bindung aber ſollte erſt nach Verlauf der Trauer gefeiert werden. Im ſtillen Genuß der reinen Freuden der Liebe, ſchwand auch dieſe Zeit ſchnell dahin, und der Tag, der ſie unaufloͤslich anein⸗ ander knuͤpfen ſollte, erſchien.

Fruͤh am Morgen empfingen die beiden jugend⸗ lichen Haͤupter der nun wieder ſo eng befreun⸗ deten Staͤmme eine zahlreiche Menge von Gaͤ⸗ ſten in der Capelle der Abtei, wo der hochent⸗ zuͤckte Glanalvon ſeine geliebte Iſabelle aus der Hand des Bruders erhielt. Als treuer Freund fehlte auch der edle Eduard nicht an dieſem Tage,