Teil eines Werkes 
2. Th. (1817)
Entstehung
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Mit Schauder las Oscar dieſe Zeilen der Verſammlung vor, diß ihren Abſcheu gleich⸗ falls durch laute Ausrufungen der Verachtung und des Widerwillens zu erkennen gab. Der Tod des Freiherrn von Morven hatte alle wei⸗ teren Verhandlungen unnoͤthig gemacht, das Gericht ward aufgehoben, und keiner verließ es, ohne den Eindruck tief zu empfinden, den dieſer Vorfall allgemein hervorgebracht hatte. Oscar aber, vor allen, war innig ergriffen; zu edel, um uͤber das Schickſal des gefallenen Feindes zu frohlocken, fuͤhlte er mit theilnehmendem Herzen die Schmerzen, welche Iſabelle und Lionel uͤber den Tod ihres ungluͤcklichen Vaters empfinden mußten. Gleich am folgenden Tage ſandte er einen Brief an den jungen Morven, in wel⸗ chem er, in den aufrichtigſten Ausdruͤcken, die Folgen beklagte, die der lang gehegte Haß ihrer beiden Familien hervorgebracht habe, und leb⸗ haft den Wunſch aͤußerte, von nun an alles Vergangene in ewige Verge Nachdem er dem jungen Lord noo Dank fuͤr die, ſeiner Schweſt erwieſene Freundſchaft waͤhrend ihr