Teil eines Werkes 
2. Th. (1817)
Entstehung
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tes auf dem Schloſſe von Morven, bezeugt hatte, ſchloß er mit der Bitte, dieſen Dank muͤndlich gegen ihn wiederholen zu duͤrfen. Das Herz des jungen Freiherrn, durch den letzten gewaltigen Schmerz noch weicher geſtimmt, ergriff gern die ihm dargebotene Hand der Ver⸗ ſoͤhnung. Als Glanalvon Tages darauf bei ihm erſchien, waren beide im erſten Augenblicke zu bewegt, um ein Wort hervorbringen zu koͤn⸗

nen. Unſer letztes Zuſammentreffen, ſagte

endlich Oscar, indem er dem Freiherrn freund⸗ lich die Hand reichte, war unter ganz andern Gefuͤhlen und Umſtaͤnden, als das gegenwaͤrtige. Ihr ſahet mich damals, als den Feind eures Hauſes, mit Mißtrauen und Widerwillen an; auch waren meine Geſinnungen gegen euch nicht guͤnſtiger. Zeit und Leiden aber haben mich das Thoͤrichte eines Haſſes einſehen gelehrt, den kein Geſetz der Ehre zu rechtfertigen vermag, und ich wuͤnſche von ganzem Herzen zu vergeſſen, daß unſere Vaͤter Feinde waren. Eure Guͤte gegen meine Schweſter, als ihre ſchutzloſe Lage ſie da⸗ hin brachte, in eurem Hauſe eine Zuflucht zu ſuchen, haben cuich ein ewiges Recht auf meine 16*