ſchuld vor Gericht ſtellen werde, der egennüzes
tig abweſend iſt.
Nach einigen Berathſchlagungen ward die
Bitte des Freiherrn gewaͤhrt und das Gericht
bis zum folgenden Tage aufgehoben.— Der
Gefangene ward. ein den Tower zuruͤckgefuͤhrt,
wohin ihn Lionel wieder begleitete, deſſen Ge⸗
fuͤhle uͤber das, was er am Morgen gehoͤrt hat⸗
te, nicht zu beſchreiben waren. Schon ſah er,
in banger Ahnung, den Schimpf ſeines Hauſes voraus, wenn der Vater ſeines Verbrechens
wuͤrde uͤberfuͤhrt ſeyn, woran er ſich kaum noch
einen Zweifel erlaubte.
Obgleich von der Schuld des Freiherrn ge⸗ wiß, waren Glanalvon und ſeine Freunde doch begierig zu erfahren, was er zu ſeiner Verthei⸗ digung ſagen wuͤrde, und erwarteten ungedul⸗ dig den morgenden Tag.— Fruͤh ſchon war der Gerichtshof mit Zuſchauern angefuͤllt, welche geſpannt den Ausgang des Verhoͤrs erwarteten. Glanalvon hatie ſich bereits vor die Schranken geſtellt, und nur der Beklagte fehlte noch, als ein Diener der Gerechtigkeit, der geſandt war, ihn abzuholen, erſchien, und mit erſchrockenem


