Teil eines Werkes 
2. Th. (1817)
Entstehung
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rend Lionel, todtenbleich und beſtuͤrzt, ſch kaum aufrecht erhalten konnte.

Und wer iſt mein Anklaͤger, fuhr der Feei herr nach einer Weile fort; er erſcheine und be⸗ gruͤnde ſeine Beſchuldigung.

Osear, Graf von Glanalvon, rief der He⸗ rold, tretet vor, um die Anklage gegen den Freiherrn von Morven, euren Vater ermordet zu haben, hier vor den verſammelten Richtern und Zeugen, hinlaͤnglich zu beweiſen!

Ein allgemeines Stillſchweigen herrſchte; jedes Auge war mit aͤngſtlicher Erwartung auf die Thuͤr gerichtet, die ſich endlich oͤffnete. Ge⸗

ſtuͤtzt auf den Arm des ehrwuͤrdigen Pater Phi⸗

lipp's, trat Oscar vor die Schranken. Als der Herold ihn aufs Neue auffoderte, ſeine Anklage zu beginnen, verbeugte er ſich mit ed⸗ lem Anſtande, und erzaͤhlte mit ruhigem, aus⸗ drucksvollem Tone, die wunderbare Entdeckung, welche er vor einiger Zeit gemacht habe. Als er den Namen Caspar nannte, ſtutzte der Frei⸗ herr und aͤnderte die Farbe; aber er verſuchte ſogleich, ſeine Bewegung zu verbergen, und be⸗

harrte bei der Behauptung ſeiner Unſchuld.