Teil eines Werkes 
2. Th. (1817)
Entstehung
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halten koͤnnen, den Vater in der gegenwaͤrtigen ungluͤcklichen Lage allein zu laſſen; freiwillig theilte er die Gefangenſchaft im Tower mit ihm.

Obgleich von den naͤheren Umſtaͤnden noch nicht unterrichtet, ließen die Gewiſſensbiſſe des Freiherrn ihn doch nicht ruhig bei dieſer Ver⸗ haftnehmung bleiben, und ſeine Furcht ward noch vermehrt, als er den Befehl erhielt, am folgenden Tage ſich vor Gericht zu ſtellen. Im Innern von ſeiner Schuld uͤberzeugt, folgte er dem Rufe. Sobald er ſich vor den Schranken befand, erſchien ein Herold, der mit lauter, vernehmlicher Stimme folgende Anklage gegen

ihn ablas:

Malcolm, Freiherr von Morven, wir ru⸗ fen euch vor die Schranken dieſer richterlichen Verſammlung, weil ihr des Mordes angeklagt ſeid, den ihr freiwilliger Weiſe gegen euren ed⸗ len Anverwandten, den vormaligen Grafen von Glanalvon veruͤbt haben ſollt. Tretet vor, und beantwortet die Anklage.

Auf meine Ehre, ich bin nicht ſchuldig,

erwiderte der Freiherr mit ſtammelnder Stimme,

.. 2 indem er die Hand auf ſeine Bruſt legte, waͤh⸗