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ßern. Am Abende uͤberlieferte er ihr eine Boͤrſe mit 100 Pfund, die er daraus geloͤſt hatte, und nachdem einige noͤthige Ankaͤufe dafuͤr gemacht waren, gab ſie ihm das Uebrige wieder, um die Reiſekoſten zu beſtreiten. Das Element fuͤrchtend, welches ſich eben ſo feindlich gegen ſie gezeigt hatte, beſchloß man, den Weg zu Lande zuruͤckzulegen, und ſchon am folgenden Morgen befand ſich unſere Heldin zu Pferde, gefolgt von ihrem treuen Knappen, um die lang verlaſſene Heimath wieder zu ſuchen. Die Reiſe ging gluͤcklich von ſtatten, und nach wenigen Tagen ſah Angelica Glanalvons hohe Thuͤrme aus dem dunkeln Schatten der Waͤlder hervor⸗ ragen.— Nicht als die rechtmaͤßige Erbin der Grafen und Herren von Glanalvon, ſondern als eine verlaſſene, ſchutzloſe Fremde, ſuchte ſie bei den Vaſallen ihrer zu Grunde gerichteten Familie, ein Obdach, welches ſie vormals jedem Reiſenden mit Freuden gewaͤhrt haben wuͤrde.— Wie wenig dachteſt du wohl, mein edler Vater, ſagte ſie zu ſich ſelbſt, daß dein Kind jemals Schutz und Zuflucht bei denen ſuchen wuͤrde, die deine Großmuth erhielt,— daß ausgeſtoßen


