Teil eines Werkes 
2. Th. (1817)
Entstehung
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Furcht, daß es unmoͤglich ſeyn wuͤrde, mit dem

ſo ſehr beſchaͤdigten Schiffe bis zu dem beſtimmten Hafen zu gelangen. Doch gluͤckte es ihnen, noch eine ziemliche Strecke weiter zu kommen, und noch einmal belebte jetzt die Hoffnung ihre Bruſt⸗ ſicher das Land zu erreichen. Bald aber ſchwand dieſe Hoffnung wieder, da ſich im Angeſicht der weſtlichen Kuͤſte Englands ein ſehr heftiger Sturm erhob, welcher ihrem Schiffe voͤllig den Untergang drohete. Da man keine Ausſicht zur Rettung ſah, wurden die Boͤte ausgeſetzt, und alles ſprang nun hinein, um ſich auf dieſen unſichern Brettern den ſchaͤumenden Wogen anzuvertrauen. Auch Angelica ward, mehr todt als lebendig, von Eduard in eins dieſer Fahrzeuge getragen; aber kaum waren ſie hinein, als es, durch die Menge der Menſchen uͤberladen, un⸗ terging. Leicht und behende arbeitete ſich Eduard aus den Wellen wieder empor, ergriff die ſchon ſinkende Angelica, und verſuchte ſchwimmend, mit ihr die noch eine Meile weit entfernte Kuͤſte zu erreichen. Mit verzweiflungsvollen Kraͤften be⸗ kaͤmpfte er mit einem Arm die ſich thuͤrmenden Wogen, waͤhrend der andere die lebloſe Geſtalt

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