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dem Geſpraͤch eine andere Richtung zu geben, wor⸗ in es ihm aber unmoͤglich ſchien, einzugehen. Mehrere Tage vergingen, ohne daß etwas Erhebliches vorfiel; jede Stunde aber diente dazu, Angelica mehr fuͤr ihren jungen Begleiter einzunehmen, durch deſſen Betragen und Unter⸗ haltung ſie unaufhoͤrlich an Sigismund erinnert ward, bei welchem ihre Gedanken ohnehin faſt immer weilten. Wachend und ſchlafend um⸗
ſchwebte ſie ſein Bild, und ihre groͤßte Freude
war, uͤber ihn mit ſeinem Freunde zu ſpre— chen, und ihm zu ſagen, wie viel Dank ſie je⸗ nem ſchuldig ſei. Doch war ſie weit entfernt, zu ahnen, was ihr junges Herz fuͤr ihn empfinde; ſie ſah ihn als den Erretter ihrer Ehre und ih⸗ res Lebens an; er hatte ihr die uneigennutzigſte Freundſchaft bewieſen, und denſelben ſuͤßen, gefaͤhrlichen Namen lieh ſie auch den Gefuͤhlen, die ſie aus Dankbarkeit zu ihm zogen, und uͤber⸗ ließ ſich ihnen mit vollem, trugloſen Herzen.
So heiter das Wetter am Anfange der Reiſe geweſen war, ſo ſtuͤrmiſch ward es waͤhrend der
letzten Tage der Fahrt; als ſie endlich durch
den Canal waren, aͤußerten die Seeleute ihre


