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hoffnungsloſen Liebe ſchildert, wurde des Juͤng⸗ lings Stimme ſo weich, daß Angelica den Ge⸗ danken, er ſei kein Fremdling dieſer Gefuͤhle, nicht unterdruͤcken konnte. In dieſer Meinung ward ſie noch mehr beſtaͤrkt, als ſie ihn am Abend bat, ſeine Laute zu nehmen, und er fol⸗ gendes Lied dazu ſang:. Weib, auf deinen Buſen rollt
Gott Amor ſeiner Locken Gold;
Sein Feuer hellt dein blaues Aug',
Sein Hauch wuͤrzt deinen Balſamhauch;
Sein Roth, entbluͤht auf deinen Wangen,
Vertilgt der ſchoͤnſten Roſe Prangen.
Er herrſcht in deiner Reize Pracht,
Doch ach! dein Herz hoͤhnt feine Macht.
O welch ein andres Loos iſt meins!
Es nennt ihn Koͤnig meines Seyns;
Da ſteht ſein Thron nun ewiglich,
Da herrſchet er, und nur fuͤr dich.
Deer zaͤrtliche Ausdruck, den Eduard in dieſe Strophen legte, erweckte ein ſympathetiſches Gefuͤhl in Angelica's Seele, obgleich ſie mit
ſuͤßer Stimme es verſuchte, ihn uͤber den Gegen⸗ ſtand ſeiner Klagen zu necken. Eduard ſeufzte, und ward ſo bewegt, daß ſie es beſſer fand,


