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und als jene immer mehr ihrem Blicke entſchwan⸗ den, faltete ſie ihre ſchoͤnen Haͤnde und rief: fahre wohl geliebtes Land! nie werde ich viel⸗ leicht dich, noch den, der mir dich theuer gemacht hat, wiederſehen; aber moͤge aller Segen des Himmels auf dir ruhen, mein Sigismund!
Sie ſchwieg, und indem ſie ſich umwandte, ward ſie den jungen Edelknaben gewahr, der in ſo tiefen Traͤumen verloren hinter ihr ſtand, daß er ihre Bewegung nicht bemerkte. Bei dem Gedanken, daß er aber doch vielleicht ihr Selbſtgeſpraͤch gehoͤrt haben koͤnne, uͤberzog eine hohe Gluth ihre Wange, und ſchnell ging ſie in die Cajuͤte, wohin jedoch Eduard ihr bald mit einem Korbe voll Fruͤchten und einigen Eiern folgte. Herr Sigismund ſendet ſie euch, ſagte er, und ich hoffe, Ew. Gnaden werden etwas davon genießen, da ihm dieß gewiß die groͤßte
Freude machen wuͤrde. Mit Thraͤnen im Auge nahm ſie einiges davon und begab ſich, nach⸗
dem ſie es verzehrt hatte, wieder auf das Ver⸗ deck, wo Eduard ſich zu ihr ſetzte, und ſie eine Weile mit Vorleſen unterhielt. Bei einer Stelle,
wo der Verfaſſer des Buches die Qualen einer


