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Angelica laͤchelte anmuthig uͤber den Eifer, den der junge Menſch fuͤr ſie zeigte; nachdem ſie noch ein Weilchen mit ihm geſprochen hatte, ſchickte ſie ihn zur Ruhe, und begab ſich ſelbſt auch auf ihr Lager, wo ihre Traͤume ſie freund⸗ lich mit Sigismunds Bilde umgaukelten. Fruͤh am andern Morgen ward ſie aber ſchon durch den Laͤrmen der Matroſen aus dieſem ſuͤßen Schlum⸗ mer erweckt. Der Wind war guͤnſtig; man lichtete die Anker, und alles ſchien zur Abfahrt bercit. Sie ging auf das Verdeck, wo das Geſchrei der Seeleute die Luͤfte erfuͤllte; freudig verließ man den fremden Hafen, um ins Vater⸗ land heimzukehren; nur Angelica's Herz war zu ſchwer, den Jubel um ſie herum theilen zu koͤnnen. Zwar ſollte auch ſie in ihr Vaterland zuruͤckkehren, durfte ſie aber hoffen, dort Freunde zu finden, die ſie mit offenen Armen empfangen wuͤrden? Ach, ſie wußte ja nicht, ob der armen Vertriebenen noch ein Freund geblieben war. In Gedanken verloren, ſuchten ihre be⸗ thraͤnten Augen noch einmal die lieblichen Kuͤſten des provenzaliſchen Landes, wo doch ein Weſen
lebte, das an ihrem Schickſale Antheil nahm,
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