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Bauer waͤre, denn dann haͤtte ich die Hoffnung, ihn nach Wuͤrden belohnt zu ſehen.
Und welche Belohnung vurſcheet hr fuͤr ihn? fragte Angelica.
Ach Fraͤulein, erwiderte Genoveva, wenn ein Ritter ſo gluͤcklich iſt, einer jungen, ſchoͤnen Dame, die noch ein Herz zu verſchenken hat, irgend einen wichtigen Dienſt zu leiſten, ſo giebt es doch wol nur eine Belohnung, die er wuͤnſchen kann.
Angelica's Wangen wurden bei dieſer Be⸗ merkung von ſchoͤnerem Roth uͤberzogen, und eine noch nie gefuͤhlte Bewegung bemaͤchtigte ſich ihres Herzens. Doch verſuchte ſie, ihre Ver⸗ wirrung zu verbergen, indem ſie erwiderte: Alſo rietheſt du mir wol gar, liebe Genoveva, mich in einen Bauer zu verlieben?
Bewahre der Himmel, gnaͤdiges Fraͤulein! das meine ich nicht; aber es will mir noch nicht ſo recht in den Kopf, daß dieſer junge Menſch wirklich ein Bauer iſt. Er hat einen ſo vor⸗ nehmen Gang, und ſein Benehmen und ſeine Ausdruͤcke ſind ſo verſchieden von dem, wie es


