Teil eines Werkes 
1. Th. (1817)
Entstehung
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naͤhere Bande mit ihr vereint war, beraubt, ſah ſie die Nothwendigkeit ein, einen andern Zu⸗ fluchtsort ſuchen zu muͤſſen. Aber an wen konnte ſie ſich wenden? Ihre Mittel reichten nicht hin, ihr eine guͤnſtige Aufnahme in irgend einem Kloſter zu verſchaffen; Peters Huͤtte ſchien ihr kein ſicherer Aufenthalt fuͤr ſie, da die Naͤhe des Schloſſes Rochemond ſie leicht wieder in die Haͤnde des Marquis liefern konnte. So durch⸗ kreuzten tauſend Plaͤne ihr geaͤngſtetes Gemuͤth, bis ſie es endlich als das Beſte anſah, nach Eng⸗ land zu gehen, wo ſie ihren Bruder zu finden boffte, und ſollte ihr auch das nicht gelingen, doch auf Schutz von den zahlreichen Freunden rechnen konnte, die vormals ihrer Familie erge⸗ ben geweſen waren. Nach dieſem gefaßten Ent⸗ ſchluſſe ward ihr Gemuͤth endlich ruhiger, und ſie entſchlief mit dem Vorſatze, am morgenden Tage Sigismunden ihren Plan mitzutheilen.