Teil eines Werkes 
1. Th. (1817)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

18 Philipps Tode zwiſchen deſſem Nachfolge: Johann

und Carl, dem Koͤnige von Navarra, erhoben,

eine willige Gelegenheit dar, da der letztere ſich um Beiſtand an Eduard gewandt hatte. Zu⸗ frieden, daß die verſchiedenen Factionen in Frank⸗ reich ihm dort einige Anhaͤnger verſchafft hatten, welche er durch ſeine Anſpruͤche an die Krone ſich nie hatte erwerben konnen, bereitete ſich der ehr⸗

ſuͤchtige Monarch, ſeinen Feind von zwei Seiten

anzugreifen und die eine Abtheilung ſeines Heers, welches ſich nach Guienne wenden ſollte, unter den Oberbefehl des Prinzen von Wales zu ſtellen, waͤhrend er, von Calais aus, den Angriff in ei⸗ gener Perſon anfuͤhren wollte..

Schnell war das Geruͤcht dieſes neuen Feld⸗ zuges in ganz Britannien verbreitet und erweckte in dem leidenſchaftlichen Gemuͤth des jungen Os⸗ car den heftigſten Wunſch nach Ruhm und Ehre. Soll mein Leben in nutzloſer Ruhe dahinfie⸗ ßen, rief er wiederholt aus, waͤhrend die jun⸗ gen Edelleute mir an Rang und Alter gleich, ſich unſterbliche Lorbeern im Felde der Ehre erkaͤm⸗ pfen. Dafuͤr behuͤte uns der Geiſt unſerer erha⸗ benen Ahnen, welche uͤber den Ruhm des Hau⸗