17
ge auf der Jagd mit ihm zu.—. In hoͤheren Wiſſenſchaften war er gleichfalls ihr Lehrer, und ſchnell begriff ſie alles unter ſeiner Leitung. So floſſen die gluͤcklichen Stunden der Kindheit und Jugend ihnen dahin, von keiner Sorge getruͤbt; froͤhlich und thaͤtig begruͤßten ſie die Strahlen der aufgehenden Sonne, und der Abendhimmel lud ſie freundlich zum ſanften Schlummer der Unſchuld ein. Doch nicht immer ſollte dieſe reine Gluͤckſeligkeit dauern, und nahe ſchon war der Augenblick, wo eine unerwartete Trennung die
erſten truͤben Wolken uͤber ihr Geſchick herbei⸗
fuͤhrte. Die Anſpruͤche des tapfern, aber ehrſuͤch⸗
tigen Evuard III. an Frankreichs Krone,
hatten ſchon ſeit mehreren Jahren die beiden be⸗ nachbarten Nationen in alles Elend des Kriegs verwickelt und den Grund zu jenem unausloͤſchli⸗ chen Groll gelegt, welcher ſeitdem immer zwi⸗ ſchen ihnen geherrſcht hat.
Gern ergriff Eduard die erſte Gelegenheit, den im Jahre 1348 durch paͤbſtliche Vermittlung geſchloſſenen Waffenſtillſtand wieder zu brechen und den Krieg aufs Neue zu beginnen. Hie⸗ zu hoten ihm die Streitigkeiten, welche ſich nach
J. 2


