12 mer hinaus, wohin ſeine Frau ihm folgte, de⸗ ren gefuͤhlvolles Herz gerne der Leidenden jeden Troſt gewaͤhren wollte.— Verzweiflungsvoll und die Haͤnde ringend warf Conſtance ſich im angrenzenden Gemach auf das Sopha, als einige Augenblicke darauf ein Diener hereintrat und den Tod des Freiherrn meldete. Mit einem lauten Schrei des Schmerzes riß die ungluͤckliche Tochter ſich aus den Armen der weinenden Lady Morven, um wenigſtens noch einmal die Leiche des Vaters
zu ſehen; aber ehe ſie das Zimmer erreichen konnte, kam der Bruder ihr entgegen, fuͤhrte ſie an ih⸗ ren Platz zuruͤck und wandte ſich kalt zu einem Diener mit dem Befehl, einen Wagen anſpannen zu laſſen, um die Dame nach ihrem Schloſſe zuruͤck⸗ zubringen. Genießet nun die Fruͤchte eurer That, fuͤgte er hinzu, ſich zu ihr wendend, euer Ungehorſam hat den beſten der Vaͤter getoͤdtet und nie ſoll in Zukunft eure Gegenwart das Andenken eurer wuͤrdigen Ahnen ſchaͤnden.—
Unmenſch! rief Conſtance aus, endlich wird deine Bosheit befriedigt werden; ich fuͤhle, die⸗ ſer Stoß iſt toͤdtlich! oh, mein Gemahl, meine
Bae


