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Glanalvons Weib! erwiderte der Kranke in einem Anfalle von Wuth, glaubſt du, daß ich je die anerkennen werde, welche dieſen verhaß⸗ ten Namen fuͤhrt? Nein, nie, niemals!— gehe mir aus den Augen und nimm den Fluch mit dir, den dein Ungehorſam verdient hat!—
Vater, rief Conſtance noch einmal im Tone der hoͤchſten Verzweiflung, nimm ſie zuruͤck, dieſe ſchrecklichen Worte und vergieb mir, deinem Kinde, deiner ſonſt ſo zaͤrtlich geliebten Con⸗ ſtance! bei dem Andenken meiner verſtorbenen Mutter beſchwoͤre ich dich darum, vergieb ihrer Tochter und ihr verklaͤrter Geiſt wird dich ſegnen, wenn du ihn in jenem Leben wieder erblickſt.—
Der Ton mit dem die Tochter dieſe Worte geſprochen hatte, das Andenken an die Verſtor⸗ bene, der er bald vereint zu ſeyn hoffte, ſchie⸗ nen das harte Herz des Freiherrn zu erweichen; er winkte ihr, naͤher zu treten; ehe er aber noch eine Antwort geben konnte, befiel ihn ein krampf⸗
4 haftes Zucken. Morven, fuͤrchtend, daß ein Augen⸗
blick der Beſinnung die Worte der Vergebung fuͤr die Schweſter ausſprechen moͤchte, ergriff ſie hartherzig beim Arm und ſchleppte ſie zum Zim⸗


