Teil eines Werkes 
1. Th. (1817)
Entstehung
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5 haben, waͤre dieſer nicht auf das argliſtigſte durch ſeinen aͤlteſten Sohn genaͤhrt worden, der neben dem Familien⸗Haß noch eine beſondere Feindſchaft gegen den Grafen empfand. Mit einander hatten ſie die Bahn des Lebens begon⸗ nen, und uͤberall hatten die ausgezeichneten Talen⸗ te des Grafen ihm einen Ruhm erworben, nach welchem ſein Nebenbuhler vergebens ſtrebte. So ſah Morven ihn als einen Stern an, deſ⸗ ſen hoͤherer Glanz ſeine geringeren Strahlen ver⸗ dunkelte, ein boͤslicher Neid und Haß bemaͤch⸗ tigte ſich immer mehr ſeines Gemuͤths, und leicht kann man ſich nun ſeine Gefuͤhle denken, als die⸗ ſer Gegenſtand ſeines Abſcheus der Gemahl ſeiner Schweſter ward! Ihn des Lebens berauben zu koͤn⸗ nen, wuͤrde ſeine ſchwarze Seele mit Luſt erfuͤllt haben; aber er ſcheute ſich, nach den Geſetzen der Ehre den Feind zu fodern, deſſen Ueberlegenheit er fuͤrchtete, und jeder andern Art der Rache be⸗ raubt, beſchloß er, auf alle nur erdenkliche Weiſe des Grafen Gluͤckſeligkeit im Stillen zu untergra⸗ ben und des Vaters Zorn gegen Conſtancen im⸗ mer aufs Neue zu beleben, feſt uͤberzeugt, daß

ſeine Vergebung zum Frieden der zaͤrten, weibe