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nes Vaters unumſchraͤnkter Gebieter geworden
war, durch Bitten die junge, ſanfte Conſtance da⸗
hin zu bringen, in eine heimliche Heirath mit ihm zu willigen und ſo ſchwer auch der Streit zwi⸗
ſchen Pflicht und Liebe in ihrem Buſen war, ſo ſiegte doch endlich die Furcht, den Geliebten auf immer zu verlieren, uͤber alle Vernunft⸗Gruͤnde. Mit ſcheuen zitternden Lippen ſprach ſie ihr Ja! der entzuͤckte Juͤngling bereitete alles zu einer ei⸗
ligen Flucht und ſchon der folgende Morgen be⸗
gruͤßte Conſtance als Glanalvons Gattin. Unmoͤglich iſt es, den Zorn des Freiherrn zu beſchreiben, als er erfuhr, mit wem ſeine Tochter entflohen ſei. Im erſten Anfalle ſeiner Wuth beſchloß er, die Fluͤchtlinge zu verfolgen und die Schuldige mit Gewalt aus den Armen ihres Gat⸗ ten zu reißen. Bald aber uͤberzeugte ihn ein reiflicheres Nachdenken, daß dieſer Schritt ihm zu nichts helfen wuͤrde, da er die Heirath nicht unguͤltig machen konnte; er ſtieß die bitterſten Verwuͤnſchungen uͤber ſein Kind aus, welches er ſchwur nie wieder zu ſehen. Doch wuͤrden viel⸗ leicht Zeit und die zaͤrtliche Neigung, welche er vormals fuͤr ſie gefuͤhlt, ſeinen Groll gemildert


