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geſponnen, hatte ſchon ſeit alter Zeit beide Ge⸗ ſchlechter entzweit und war vielleicht der einzige dunkle Flecken in Glanalvons Charakter, da er ihm
von ſeinen Vorfahren mit angeerbt zu ſeyn ſchien;
doch nur zu bald lehrte ihn die Liebe dieſe Feind⸗ ſchaft verwuͤnſchen, die ſeine ſchoͤnſten Hoffnun⸗ gen zu zerſtoͤren drohete. Die erſte ſuͤße Neigung
ſeiner jugendlichen Bruſt war Conſtance; unwiſ⸗
ſend wer ſie ſei, uͤbergab er ſich blindlings dieſer allgewaltigen Leidenſchaft, und als er erfuhr, daß er die einzige Tochter ſeines Erb⸗Feindes in ihr liebte, vermochte nichts mehr dieſe Neigung zu un⸗ terdruͤcken. Auch feufzte er nicht vergebens; Con⸗ ſtance war zu weiblich und edel, um an dem Fami⸗ lienhaſſe Theil zu nehmen, und die Anmuth und Tugenden des Grafen lehrten ſie zuerſt ein Ge⸗ fuͤhl kennen/ welches ſie ſich kaum zu geſtehen, noch weniger zu hegen wagte, wohluͤberzeugt, daß keine Vorſtellungen den Freiherrn von Morven bewe⸗ gen wuͤrden, jemals in eine Verbindung mit dem
Hauſe Glanalvons zu willigen.— Gleichfalls
von der Nichtigkeit jedes Verſuchs einer guͤtli⸗ chen Ausgleichung mit ihren Verwandten uͤber⸗ zeugt/ verſuchte der Graf, der durch den Tod ſei⸗


