Teil eines Werkes 
1. Th. (1817)
Entstehung
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Graf von Glanalvon, ſtammte von edlem Angel⸗ ſaͤchſiſchen Geſchlecht, welches ſich nicht allein durch den Adel der Geburt, ſondern noch durch hoͤhere Vorzuͤge ausgezeichnet und beides auf ſeine wuͤrdigen Nachkommen vererbt hatte. Im Gepraͤnge und Geraͤuſch des Hofes und Feldes waren Glanalvon's erſten Jahre verfloſſen, wo ſeine Anmuth und Talente die Bewunderung oder den Neid aller derer erregten, die ihn kannten; aber nur zu ſehr hatte er erfahren, daß die ver⸗

einten Gaben der Natur und des Gluͤcks nicht

immer beſeligen; tief verwundet war des Gra⸗ fen Herz durch den Verluſt eines liebenswuͤrdigen und angebeteten Weibes, der mit ſo ſchauder⸗ haften Umſtaͤnden verbunden war, daß ein Zug von Schwermuth ſich ſeiner fuͤr die Folge des Le⸗ bens bemaͤchtigte, den nichts ganz zu verſcheu⸗ chen vermochte. 1.

In einer kleinen Entfernung von Glanalvons Burg, erhoben ſich die ſtolzen Thuͤrme der Lords von Morven, deren Beſitzungen an die des Gra⸗ fen grenzten. Ein unausloͤſchlicher Haß, der

Der Beſitzer dieſer alten Behauſung, der

ſich einſt in einem Streite auf einem Turnier an⸗