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Der Freischulze : eine Erzählung / von Moriz Horn
Entstehung
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ich mich auf und kam zu Euch. Ich bin entſchloſſen mich zu verändern, will auswandern in die neue Welt, man bekommt das Alte ſatt, und ſtumpft durch die Gewohnheit an Leib und Seele ab, zudem gefällt es mir nicht länger hier, die Luft riecht nach Gewitter. Zur Reiſe brauche ch Geld, meine Leibrente, ich erzählte Euch früher davon, langt nicht und würde mir auch ſchwerlich nach Amerika aus⸗ gezahlt werden. Ich erlaube mir daher, Euch an das Ver⸗ ſprechen zu erinnern.

Geht mir aus den Augen und nehmt meinen Fluch mit!

Ihr ſeid nicht bei Laune, ich ſpreche zur gelegenen Zeit noch ein Mal vor und möchte Euch dann um einen beſſeren Empfang bitten, ſollte es nicht ſein, ſo werde ich Jemand mitbringen, auf deſſen Zureden Ihr gewiß hören werdet. Für jetzt wünſche ich gute Beſſerung, gehabt Euch wohl!.

Am anderen Tag um die Mittagszeit kehrte Georg aus der Stadt zurück und ſchlug den ſchmalen ſchattigen Fußpfad ein, der am Waldſaum der rothen Föhre vorbei nach Holzhauſen führte. Das in der Stadt beabſichtigte Geſchäft war ihm über Erwarten geglückt; er freute ſich auf ſein Heimweſen, auf den Kuß ſeines traut⸗lieben Weibes, nur die Erinnerung an Chriſtian, an das täglich mehr ver⸗ fallende Gut des Vaters, das er mit blutendem Herzen jetzt von Weitem liegen ſah, warf einen dunklen Schatten