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es hier nicht aus; Fried! ſattle mir den Schweißfuchs!“ rief er durchs Fenſter.
Daß das ſtattliche Reitpferd und zwar mit dem be⸗ ſten Lederzeug belegt, in kurzer Zeit vor der Thür ſtand, verſteht ſich von ſelbſt, denn Fried kannte, ſo wie Alle, des Herrn Pünktlichkeit.
Begleiten wir unſeren Freiſchulzen. Will er wie jene Ritter der Ballade nur„ſich Ruh erreiten,“ der Einſam⸗ keit entfliehen, oder beabſichtigt er einen Gaſtfreund zu be⸗ ſuchen? Er weiß es, als er das Pferd beſteigt, eben ſo wenig als wir es wiſſen, er befindet ſich vielmehr in jener Stimmung, in der eine Menge Gedanken in uns aufſteigen und immer wieder verſchwinden, um anderen Platz zu ma⸗ chen, ohne daß ſich ein einziger feſthalten läßt, von dem aus wir zu einem Entſchluß gelangen können.—
Der Schweißfuchs war von ſeinem Herrn gewöhnt, im raſchen Gange dahin zu traben, mochte ſich daher nicht wenig wundern, daß ſein Reiter heute einen mäßigen Schritt vorzuziehen und es gar nicht zu bemerken ſchien, daß ſie
über die Gemarkung von Tannengrün gekommen, und ſchon die erſten Häuſer des Nachbarortes Holzhauſen vorüber waren. „Was ſoll mir das heißen, Herr Schulze?“— rief jetzt eine Stimme,„vorüberreiten, nicht ein Mal einen Blick in's Fenſter eines alten Bekannten werfen, der Euch ſchon lange von Weitem beobachtet hatte und der da ge⸗


