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empfunden, mit dem er ſich über den Segen und das Glück eines ſchönen und ruhig vollbrachten Tagewerkes freuen möge.
Wieder war der Sonntag des Erntefeſtes gekommen. Andreas erinnerte ſich, aus der Kirche heimgekehrt, recht lebhaft an die Zeit, wo in der großen Familienſtube ſeiner Eltern frohe Gäſte ſich verſammelt hatten; heute war er al⸗ lein in dem weiten Raume, Alles ruhig und ſtill, nur die alte Wanduhr, an deren Ziffern er das Zählen gelernt hatte, be⸗ wegte ſehr bedächtig— als ſei in der langen Zeit, ſeit welcher ſie an derſelben Stelle hängt, nicht das Geringſte vorgekommen, nicht ſchneller, nicht langſamer wie ſonſt den Pendel im Gehäuſe. Durch das offene Fenſter ſpielte der Wind mit dem breiten Blatt der Rebe, der warme, weiche Sonnenſchein warf die Schatten der Balſaminen⸗ und Geraniumſtöcke,— die Lieblinge der ſeligen Mutter— als wankende Silhouetten auf die blanken Dielen, über welche hin eine leichte Schicht feinen weißen Staubes bei feſtlichen Ge⸗ legenheiten ausgeſtreut zu werden pflegte.
Andreas erinnerte ſich der ſtattlichen Kirmestafel, die das mit blauem Rande gezierte Geſchirr ſchmückte. Dies ſtand nun ſchon lange oben im Schranke des Zimmers, in dem die Truhen ſich befanden, Niemand hatte ſeit dem Tode der Eltern es hervorgenommen,— er erinnerte ſich, wie die Mägde, welche die Gäſte bedienten, weiße Latzſchür⸗ zen getragen und wie ſeine Eltern in dem feſtlichen Staate ihm wie eingeladene Gäſte vorgekommen ſeien— Ich halte
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