auch ſprachen ſie zuweilen leiſe und zärtlich. Dann trat eine lange Pauſe ein, Peregrettens Züge verrie⸗ then gewaltſam zurückgepreßte Weherufe, ihre Lippen klemmten ſich aneinander und das Sprechen ſchien ihr verſagt.
Es ging vorüber, ſie lächelte wieder und zog Heinrich zu ſich herab, auf daß er ſie küßte. Von draußen hörte man ein kurzes, fernes Geläute. Das ſchien einen ſchmerzlichen Gedanken in ihr zu erre⸗ gen, ſie wand langſam ihre Hände aus denen Hein⸗ rich's los, griff mit der linken nach dem Goldfinger der rechten und ſtreifte den Ehering herab, den ſie wie bittend Heinrich entgegenhielt, auf daß er ihn zurücknehme.
Der aber ſchluchzte laut auf und indem er haſtig den goldenen Reif an ſeinen alten Platz ſteckte, rief er mit thränenerſtickter Stimme:
„Nie, niemals! Du und nur Du für alle Zeit und Ewigkeit!“
Er beugte ſich ſanft über ſie. Ich verließ trauernd dieſes Gemach der Schmerzen.
Als ich es wieder betrat war es ſpät in der Nacht, das Schreien und Weinen der Mägde rief mich die Treppe hinauf. Peregretta war verſchieden.
Da lag ſie regungslos, odemlos in ihren Kiſſen, die Augen geſchloſſen, die Hände gefaltet. Im Zim⸗
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