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Peregretta : ein Roman / von Hans Hopfen
Entstehung
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mer brannte nur eine Lampe, deren Strahlen fielen gerade auf die ſchönen Züge der Todten und ſpielten mit magiſchen Lichtern über die blaſſen Lippen, über die langen Wimpern.

Als ich eintrat, ſtürzte Heinrich ſchreiend an meinen Hals. Nach geraumer Weile bat er mich, ihn zu verlaſſen und um ſein Kind mich umzuthun. Dann ſetzte er ſich wieder an das Bett ſeiner ent⸗ ſeelten Liebe.

Ich ging hinab und ſah nach dem Knäblein. Es zappelte und ſchrie, und die Mägde meinten, das gäbe einen geſunden Jungen. Peregretta hatte ihr Kind ſelbſt ſtillen wollen, dennoch hatte man ſich zur Vorſorge nach einer Amme umgeſehen. Dieſelbe wohnte mitten in der Stadt, und ich beſchloß, ſie ſogleich herbeizuſchaffen.

Als ich über der Wieſe war und die Straße betrat, hörte ich noch das Schreien des jungen Welt⸗ bürgers, der mit Thränen und Weheklagen ſeinen Eintritt in's Daſein bejammerte; vor der Thüre des Hauſes von Püren ſtand ein wohlbepackter Reiſe⸗ wagen, im oberen Stockwerk waren alle Fenſter hell erleuchtet, und deutlich ſchollen zum emſigen Klirren der Champagnerkelche die Freudenrufe in die Nacht hinaus:Es lebe die Braut! Es lebe der Bräuti⸗ gam! Hoch! Hoch!