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Peregretta : ein Roman / von Hans Hopfen
Entstehung
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in ihre Wohnung heimzukehren. So machten wir ihr den Weg ſo annehmlich als möglich, führten und ſtützten ſie, und trugen ſie an ſteileren un un⸗ ebeneren Stellen auf den Armen. Auch die Müllers Kathrein, die Heinrich nach ſeinem Hauſe gebeten hatte, folgte dem Zuge. Der Holzknecht, welchen der wiederbeglückte Gatte reichlich beſchenkte, hatte mit ihm einen Pakt geſchloſſen, auf Lebensdauer in ſeinem Dienſte zu verbleiben. Der alte Diener, den die Kunde von Peregrettens Wiederfinden in erſter Frühe erreicht hatte, kam uns auf halbem Wege entgegen; er mochte nicht aufhören ihre Hände zu küſſen.

Da Heinrich ſich von der Hoffnung auf ſeines Weibes Heimkehr nie hatte entwöhnen können, ſo waren auf ſeinen Befehl auch ihre Zimmer in derar⸗ tigem Stand gehalten worden, als erwartete man ihre Ankunft jeden anderen Tag. Sie fand kein Stäubchen auf ihren Tiſchen und Käſten; auf ihrem Pult lag das Buch noch, mit dem Zeichen da, wo ſie vor acht Monaten aufgehört hatte zu leſen. An ihrem Arbeitstiſch ruhte, unter einem Tuche verhüllt, die Nähterei, von der ſie ſich getrennt, und Nadel, Garn und Bleiſtift eben da, wo ſie ſie damals hin⸗ gelegt hatte. Ihr Lager war ſtets friſch überzogen und die Nachtkleider in Bereitſchaft.

Schweigende Glückſeligkeit ſtrahlte aus den Augen