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Peregretta : ein Roman / von Hans Hopfen
Entstehung
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auch hinter ihres Kindes Grab witterten, und ſobald ſie ſich nur auf fünf Schritte dem Gehöfte nahe mache, Lärm ſchlügen. Als ſie dadurch verſcheucht zur Seite geflohen, da wäre der Freund ihres Man⸗ nes, der eben bei ihm wohnte, allein aus dem Hauſe der Püren gekommen, was ſonſt nicht gewöhnlich war. Dieſer hätte etwas wieverdammte Wirth⸗ ſchaft gebrummt, als er an ihrem Verſteck vorüber⸗ kam, und wäre dann über die Hunde her, die noch immer wie toll hinter ihren Zaungittern auf und ab ſprangen, und ihr nach bellten über die verſchneite Wieſe. Da hätte ſie ſich im Herzen gefreut, daß ſie ihren Mann nun ganz allein und ungeſtört auf der Straße treffen werde, und wäre hinübergegangen an das Haus, wo ihr Gemahl zu Gaſte zu ſein pflegte.

Nach zweiſtündigem Warten ging die Thüre und ihr Mann kam heraus. Im oberen Stockwerk aber ging zu gleicher Zeit ein Fenſter, und das blonde Haupt eines Fräuleins ſah hernieder in die Nacht, und der Herr ſah hinan und ſie nickten ſich ſtumm zu und winkten ſich liebevoll mit grüßenden Händen. Dann flog etwas, wie ein kleiner Knäuel was es war, konnte ſie in der Dunkelheit nicht erkennen in den Schnee herab zu ihres Herrn Füßen. Er hob es auf und drückte es an ſeine Lippen. Dann ſchloß ſich das Fenſter leiſe und der Mann ging

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