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— 285— heim. Es ſtörte ihn Niemand auf dem Heimweg, denn die arme Peregretta lag drüben an der ver⸗ ſchneiten Straße, und drückte ihr weinendes Haupt an einen Baum.
„Sie meinte nun wohl, jetzt ſei Alles vorbei; ich aber beſchwor ſie heftig und zudringlich, die un⸗ nützen Gänge in der Nachtzeit zu laſſen; ich ſtellte ihr vor, daß, wenn ihr ſchon an ihrer eigenen Per⸗ ſon nichts mehr gelegen ſei, ſie doch das ungeborene Leben nicht ſo gottvergeſſen auf's Spiel ſetzen dürfe. Darauf ſah ſie mich an wie ein gutes Kind, das zur Erkenntniß eines Fehltritts gebracht wird, und ſie gelobte mir's hoch und feierlich, ſich nicht mehr alſo der Anſtrengung und dem Froſt auszuſetzen. Doch glaub' ich immer, ſie hätt' ihr Verſprechen mir doch nicht gehalten, wenn ihre Kräfte und ihr ganzer Lei⸗ beszuſtand es noch geſtattet hätten dawider zu han⸗ deln. Allein der Weg ward ihr gemach zu ſteil und das Gehen zu beſchwerlich, und da ſaß ſie, wie oft des Tages weiß ich nicht, und ſo lang es eben Wetter und Kälte leiden mochten, drüben auf dem Stein neben den ſpritzenden Radſchaufeln, von wo aus man hinunterſieht auf die Dächer der Stadt, und oft ging ſie noch des Nachts dahin, um nach dem Licht zu ſpähen, das in ihres Liebſten Stube brannte. An dem Stein mögt' Ihr ſie wohl er⸗


