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wolle ſie wieder weiter ziehen in die weite Welt, dahin, woher ſie gekommen, und zuſehen, wie lange ſie's noch aushalten müſſe in dieſem verarmten Le⸗ ben. Das Kind aber, das ſie hier oben gebären würde, ſollte ich hernach ihrem Gatten bringen als das Vermächtniß ihrer Liebe und ihres Lebens, und ihm ſein Glück und ſeine Erziehung auf die Seele binden, ſammt dem innigen Flehen um Vergebung für die arme Mutter. Sie glaube nicht, daß ſie das überleben würde; aber wenn ſchon doch, und es triebe ſie die Sehnſucht nach dem Kinde zurück mit Allge⸗ walt, ſo habe ſich doch das Geſchick und die Strafe vollzogen, ihr Herr ſei einer Andern Gemahl und für ſie für alle Zeit verloren.
„So ward's beſchloſſen. Schon damals, als ich den grauſamen Pakt einging, und auch ſpäter noch, meint' ich immer, die Niederkunft werde früher ein⸗ treten, als die neue Verlobung oder gar Vermählung des Herrn, und dann konnt' ich wohl getroſt hoffen, die Liebe zum Kinde würde ſtärker ſein als alle die Buße und Reue, die ſie ſich auferlegt. Auch betete ich zum guten Gott recht inbrünſtig, er möge es de⸗ nen drunten eingeben, daß ſie einmal zu uns auf die Lerchenmühle geſtiegen kämen und das liebe Weib ſähen und erkennten ohne mein Zuthun. Es kam aber Niemand zu uns als der Holzhauer, der dort


