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vorſorglich zu mir heraufgeſtiegen, um zu erfahren, wie's denn eigentlich dort unten ſtände, und ob ſie auch eine Wohlwillkommene ſein würde an ihres Herrn Tiſch.
„Sie bat mich, nun die Sachen ſich alſo getrof⸗ fen hätten, ſie bei ſich zu behalten, bis ſich ihr Ge⸗ ſchick entſchieden haben würde. Als eine Strafe des Himmels wolle ſie's hinnehmen und ohne Dazwiſchen⸗ treten abwarten, ob ihr Gatte ſich ein anderes Weib nehmen werde. Schon einmal ſei ſie wie eine ſtö⸗ rende Macht zwiſchen ihn und ſein beſtimmtes Le⸗ bensglück getreten, ohne ihm ganz erſetzen zu können, um was ſie ihn gebracht. Nun, da ſich Alles für ihn wieder zum alten Guten zu wenden ſcheine, nun dürfe ſie, die ſchwer und unverzeihlich an ihrem Gat⸗ ten geſündigt, nicht mit dem kalten Rechte der von ihr entweihten Pflichten vor ihn hintreten und ſich, der Unwürdigen, nicht zum zweiten und letzten Mal das unerſetzliche Opfer ſeiner Lebensfreude heiſchen.
Drum wolle ſie dulden, was Gott über ihr Geſchick
verhängen würde; erfahre alsdann der Gekränkte, was ſie um ihn in dieſer Prüfungszeit gelitten, dann ſei wohl auch geſühnt und vergeſſen, was ſie ihm ſchweren Leids verurſacht in der Vermeſſenheit ihres Beginnens.
„Wenn Heinrich ſich vermählt haben würde, ſo


