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Läden, da mocht' ich mir wohl denken, daß nicht
Alles ſei, wie ihm ſein ſolle. Als ich aber hörte, daß aus dem Herrn ein ganzer Narr geworden und der Kranke in der Kreisirrenanſtalt zu E. unterge⸗ bracht ſei, da trauerte ich über das unſelige Geſchick der beiden Menſchen, doch ich glaubte nicht, was die Leute Abſcheuliches über meine Frau zuſammenvitzel⸗ ten, denn ich kannte ſie ja gar wohl und wußte, wie lieb ſie den Herrn im Herzen habe, und daß ſie kei⸗ ner Schlechtigkeit fähig ſei, denn ihre Seele war rein wie die einer Heiligen, und ihr Wille feſter als Stahl und Eiſen.
„So waren's wohl über ſechs Monate, daß ich Frau Peregretta nicht mehr geſehen hatte, und ich ſitze eines Abends hier oben— ja vor ſechs Wochen etwa, ſo Mitte Novembers— und denke an meinen ſeligen Mann und an mein jüngſtes Kind, hier die Anna Marei, und an den armen Herrn da drinnen, den ſie unlang vorher als einen von der Narretei völlig Kurirten wieder unter die anderen Menſchen entlaſſen hatten, und der wieder die Laden aufge⸗ ſchloſſen hatte an ſeinem verödeten Hauſe.
„Da klopft es auf einmal an mein Fenſter und draußen ſteht die Frau Peregretta. Ich traute meinen Augen kaum. Vor Freuden ſchlug ich die Hände zu⸗ ſammen und bat ſie mit Thränen unter mein armes


