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Peregretta : ein Roman / von Hans Hopfen
Entstehung
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fünf Meilen in der Umgegend. Die habe ſie auch wieder beten gelehrt und ſie ausgeſöhnt mit ihrem harten Schickſal, wie mit den kränkenden Gewohn⸗ heiten der Nachbarn, die's wohl auch im Gemüthe weniger arg meinten, als ſie äußerlich bezeugten. Denn wie die Leute geſehen hätten, daß ſie nach wie vor in Heinrich's Hauſe aus⸗ und eingehen durfte, und gar erſt, daß Frau Peregretta am hellen Sonn⸗ tag vor aller Welt Augen die Verſcholtene an der Hand in die Kirche führte und neben ſie in den Bet⸗ ſtuhl zu knieen bat, da wären auch die Anderen bald gekommen, voraus die Männer, und hätten ihr die Hände gegeben und ſie eine arme Perſon genannt, ſtatt wie vordem eine belvernde Vettel, die ihren Eheherrn ins Unglück gehetzt, und ſie ſei angeſehener geweſen und ſei beſſer gelitten worden von allen Leuten aus der Stadt, denn jemalen in früherer Zeit. Seitdem, fuhr ſie fort,ſeitdem war mir auch die Gnädige feſt in die Seele gewachſen, und wenn ſie mir ſagte: ‚Kathrein, Du ſollſt das und das thun, ſo war mir's immer, als hätte mich mein Schutzengel ſputen und haſten heißen. Wie ſie dann weg war mit einem Mal, und der Herr redete, ſie wäre verreist, und ihr dann nach⸗ fuhr in die weite Welt, und das liebe Haus dort

unten ſo trübſelig drein ſah mit ſeinen verſchloſſenen . 18