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erklärte ſchließlich, die Thüre nicht haben finden zu können, und hier von dem herrlichen Deklamiren wi⸗ der Willen im Grünen feſtgehalten worden zu ſein.
„Ach ja,“ erwiederte ganz in Höflichkeit getaucht der
wackere Dienſtmann;„ach, unſere gnädige Frau, ſie kann ſo reden, daß einem das Herz im Leibe weint, und lacht, und wiederum weint, gerade wie ſie will.“
Was, ſprach ich zu mir, ſeine gnädige Frau? Julia von Püren? Natalie Capulet?
Aber der Andere ließ mir nicht Zeit zum Ver⸗ wundern.
„Ich bitte Sie doch, kommen Sie nur recht raſch herein. Der Herr und die Gnädige haben Sie zwar erſt morgen Mittag erwartet— ich weiß das, weil er auf Früh fünf Uhr den Wagen beſtellt hat, um Sie in Grimmelsdorf von der Eiſenbahn zu holen. — Aber mein! ich ſag' Ihnen, die ganzen zwei Tage erzählt er der gnädigen Frau ſchon von Ihnen, und von der alten Zeit, und der alten Freundſchaft. Ich bitte, hier um die Ecke und belieben jetzt nach
Links u. ſ. w.“
Ich trat in ein kühles, geräumiges Gemach, deſ⸗ ſen fenſterfreie Hauptwand ganz mit dichtem Epheu überzogen war, und ſonſt keinen Schmuck hatte als ein großes, viereckiges Spiegelglas in breitem Gold⸗ rahmen. An der gegenüberſtehenden Seite zwiſchen


