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Peregretta : ein Roman / von Hans Hopfen
Entstehung
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Unter ſolchen Selbſtgeſprächen hatte ich längſt den aufſteigenden Weg zurückgelegt und ſchritt ge⸗ mächlich auf der ebenen Straße dahin. Es war brauner Abend und ſchwarze Nacht geworden, und ich hatte es kaum gemerkt. Jetzt hatte ich den Ort meiner Beſtimmung erreicht und befand mich zwiſchen den erſten Häuſern des weitausgelegten, ſtattlichen Fleckens.

Heinrich's Wohnſitz war ſchwer zu verfehlen. Der ortskundige Kutſcher hatte mich an das erſte Ge⸗ höfte rechter Hand gewieſen. Es lag etwas ſeitab von der Landſtraße. In einem großen, mit vielen Bäumen bepflanzten Garten ſtand ein einſtöckiges

Haus aus rothem, polirtem Sandſtein erbaut. Zu

den Fenſtern des Erdgeſchoßes in der Vorderfronte führte eine mit Orangenbäumen reichlich beſtellte Eſtrade von grauem Marmor, vor welcher drei kleine Springbrunnen geſchwätzig emporſprudelten. Zwei entferntere Hintergebäude ſchienen Ställe und Diener⸗ wohnungen zu enthalten. Das Ganze war nach der Straße zu vorne von einem zierlichen Eiſengitter, auf den drei anderen Seiten von einer etwa ſechs Fuß hohen Mauer umgeben, aus welcher zur rechten

Hand eine Thür in's freie Feld führen konnte.

Es giebt Menſchen, die, wenn ihnen der Brief⸗ träger einen Brief gebracht, auf deſſen Couvert ſie 2