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nichts Abſonderliches aufzutreiben war. Alsdann mochte es noch geſchehen, daß er Winters mit der Straßenpolizei anband, um auf der Wachtſtube zu überſitzen, oder daß er Sommers noch in der Nacht über Land lief, um in einem Kahne zu ſchlafen oder doch einem Sonnenaufgang entgegenzuwandern. Am liebſten ſah er ſich zu Pferd und— bei Tiſche. Mitt ſeinem Kunſtſinn und ſeiner Abenteuerſucht
ging Hand in Hand eine zur Virtuoſität ausgebildete Feinſchmeckerei; ja es ſchien nicht ſelten, als ſei dieſe gar die ſtärkſte ſeiner Leidenſchaften. Den langwei⸗ ligſten, eintönigſten Regentag konnte eine gutbeſetzte Tafel in's Roſigſte und Kurzweiligſte verzaubern. Zwiſchen die Wahl geſtellt, ein üppiges Souper oder die Aufführung einer mozart'ſchen Oper zu verſäu⸗ men, entſchied er ſich, wenn ſchon immerhin nach reiflichem Erwägen, jedesmal zu Gunſten des ga⸗ ſtronomiſchen Genuſſes. Auch er war„malgré sa poésie gourmand et gourmet“.
Neigung und Verſtändniß dehnten ſich in gleicher Weiſe auf den Keller aus. Ich erinnere mich aus jener ſchönen Zeit, wo man eine göttliche Berechti⸗ gung hat über den Durſt zu trinken, an manchen übermüthigen Streich. Wenn ihm der Wein die Zunge zu löſen begann, liebte er es, einen Kranz von Epheu, von Rebenlaub, oder wenn ſonſt nichts
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