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Peregretta : ein Roman / von Hans Hopfen
Entstehung
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Notenheften herab, welches bei Strafe ſeines höch⸗ ſten Zornes keine ordnende Hand berühren durfte. Seine Lampe konnte nicht auf den Tiſch g geſtellt wer⸗ den, ſondern ſchwebte in einer zierlichen Vorrichtung von der Decke herab über ſeinem Pulte. Auch hatte er genau genommen keinen ordnungsmäßigen Stuhl, wohl aber ein kleines lederüberzogenes Schraubböck⸗ chen, eine breite Ottomane, einen aus verſchiedenen Querhölzern zuſammengefügten Waſchſeſſel, zwei tür⸗ kiſche Polſter mit etwas verbrauchten Teppichen, einen amerikaniſchen Fauteuil, der ſtatt auf vier Füße auf zwei Wiegenhölzer geſtellt war, eine kleine Staffelei, die man in der Mitte zuſammenklappen und ſie dann zum Sitzen benützen konnte, und endlich einen ehr⸗ würdigen Urgroßvaterlehnſtuhl, auf den er beſonders große Stücke hielt, obwohl oder vielmehr weil ihm ſein Roßhaar und Seegras zu allen Ecken und Ohren herausguckte.

Die reguläre Höflichkeit häuslicher Theegeſellſchaf⸗ ten vermied er bis zur Ungezogenheit, es wäre denn da der Faden einer Intrigue dnzübzäden geweſen. Dagegen liebte er rauſchende Feſte, Bälle, Schlitten⸗ fahrten, Maskeraden und jede Gelegenheit, wo es hoch und laut herging. Er ſchwärmte für alle neun Muſen, beſonders für Thalia, Melpomene und Ter⸗ pſychore, und war ihren beſſeren Prieſterinnen mit