Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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doch ſprach aus der beinahe fünfzigjährigen alten Jung⸗ frau ein ungewöhnlicher Zauber.

Anton entdeckte ihr, daß ich ſein Journal geleſen und zu welchem Zweck. Er fügte bei: Fräulein Ottilie werde auch nicht geſchont werden.

Ich will wünſchen, äußerte ſie, daß der Herr das Buch recht gut ſchreibe, aber Eins will ich ihm vorher ſagen: mich trifft er nicht, wenn er mich ſchildern will.

Und dennoch glaub' ich Sie ſchon zu erkennen, mein Fräulein, verſetzte ich ſchüchtern⸗Sie und Ihr Herz. 7⁷

Das kennt nur der liebe Gott, ſagte Tieletunke; und ſonſt braucht es auch Niemand zu kennen. Aber wenn Sie mir Hedwig nicht gebührend loben, ſo laſſen Sie ſich in Liebenau nicht mehr blicken. Hedwig und unſere Gräfin. Den da dürfen Sie ſchon in's Gebet nehmen. Hauptſächlich für die erſten Jahre ſeines Eheſtandes. Nachher hat er ſich gebeſſert.

Ich ließ mir die ausgeſtopfte Turteltaube zeigen, den Platz, wo Mutter Gokſch geſtorben, das kleine Fenſter, durch welches Bärbel mit Anton geredet, ich las des Letz⸗ teren Abſchiedsverslein, und dann gingen wir nach dem Fuchswinkel.

Gegen vier Uhr zum Schloſſe zurückkehrend, vernah⸗ men wir den Jammerton eines fremdartigen Inſtrumen⸗ tes, faſt wie ein Dudelſack, begleitet vom dumpfen Schall der großen Trommel.

Wie glücklich das für meinen Biographen ſich trifft, rief Anton: das ſind Bärenführer. Ich bin ihnen vor⸗