Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Achtundzwanzigſtes Kapitel.

Madame, weiter geht es nicht mit dieſen Pferden; friſche ſind hier nicht aufzutreiben; dort iſt eine Schenke, und ich dächte, wir machten Halt! Mit dieſen Worten ſchnitt Pierre gegen Abend den Faden der noch weiter projectirten Tagereiſe mitten durch. Sämmtliche Fourgon's wurden, dicht gedrängt, in den engen Hof⸗ raum gezogen, der ſich aus Stallungen und hölzernen Räumen voll Stroh und Heu um das Wohnhaus bil⸗ dete, außerdem noch durch große Haufen von Reiſig und gedörrtem Seegras verengt wurde. Die Vorſpann⸗ bauern mit ihren faulen Pferden ritten augenblicklich heim, den Reiſenden die Sorge überlaſſend, wie ſie aus der Nachbarſchaft morgen andere Pferde⸗ auftreiben würden. Im Gaſthauſe ſah es nicht beſonders aus: nur ein erträgliches Wohnzimmer für Fremde, worin zwei Betten ſtanden. Dieſes nahm Madame Simonelli für ſich und ihre Tochter in Beſchlag, hieß ihre Leute nach den Thieren ſeh'n, ſchickte auch Anton fort, mit dem Be⸗ deuten, ſie und Laura bedürften der Ruhe und brauchten Nichts mehr. Als die Mutter hinter ihm die Stuben⸗ thür in's Schloß warf, durch welche er ſich nun von der Tochter getrennt wußte, überkam ihn eine Art von Ra⸗ ſerei. Wüthend rannte er hinab, ſuchte ſich einen abge⸗ legenen Winkel in irgend einem Heuſchuppen und warf ſich, vor Begier und Aerger heulend, hin, ohne weiter nach den Thieren zu fragen. Pierre und Jean vermiß⸗ ten ihn wohl, beruhigten ſich jedoch mit dem Gedanken,