Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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er ſei bei den Damen, und da Beide ſchon längſt zu wiſ⸗ ſen wähnten, wie ſie mitihm und ihr daran waren, ja ihn beinahe ſchon als ihren Herrn betrachteten, ſo fragten ſie weiter nicht und machten ihre Arbeit ohne ihn.

Der Heuſchuppen, in welchem Anton ſich ſelbſt Madame Simonelli dieſe Nacht die ganze Welt! verwünſchte, wurde durch eine Bretterwand von einem ähnlichen Behältniß getrennt, in welchem Stroh aufge⸗ ſpeichert lag, zur Streu für die Gaſtſtälle. Die Bretter⸗ wand erhob ſich nur einige Ellen über gewöhnliche Mannshöhe; der obere Raum war offen. Anton lag mit dem Rücken gegen dieſe Wand und ſtarrte hinauf in die dunkle Leere. Durch das ſchadhafte, mit hölzernen Schindeln und Schilf gedeckte Dach blitzte hin und wie⸗ der ein Stern. Im Hofe wurd' es nach und nach ruhig. Die Hunde hörten auf, zu bellen. Die wilden Thiere, nach ſo ſpäter Abendmahlzeit, ließen auch Nichts von ſich hören; Affen, Papageien, alles kleine Vieh, dankten ihrem Gott, daß ſie nicht mebr gerüttelt und geſchüttelt wurden. Pierre und Jean hatten im bequemen Reiſe⸗ wagen ihrer Herrin den Bivouac aufgeſchlagen. Alles ſchien zu ſchlafen,.... nur Anton ſchlief nicht.

Er wußte, ach nur allzuſicher, daß jede Möglichkeit eines Zuſammentreffens zerſtört war; er begriff ohne Schwierigkeit, daß Madame Simonelli ihre Tochter ver⸗ hindern wollte, ſich ferner zu compromittiren, er ſah deut⸗ lich ein, daß dieſe nicht ommen konnte, und den⸗ noch erwartete er ſie von einem Pulsſchlage zum andern!