Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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mit Deiner Mutter ſprechen und in aller Form um Deine Hand bitten.

Die eigentliche Bedeutung dieſer Anrede war Laura'n entgangen. Sie hörte nur heraus, daß Anton ſich der Mutter entdecken wolle.

Biſt Du von Sinnen? rief ſie aus, wobei ſie ihre kleinen Füße, im Sande watend, kaum vom Flecke brachte;biſt Du völlig wahnſinnig? Du wirſt doch nicht ſo unverſchämt ſein, der Mutter zu erzählen, daß die Tochter Dich erhört hat?

Aber, theuerſte Freundin, entgegnete unerſchütterlich der jugendliche, unter die Vagabunden gerathene Dorf⸗ Philiſter, muß ſie es denn nicht erfahren, wenn wir vor dem Altare ſtehen? 4

Gott der Götter? est-il bête ce garçon-la! An⸗ toine, ich glaube, Dein Protegé, das rieſenhafte Faul⸗ thier, führt mehr Esprik in ſeinem keelt den dicken Hirnſchädel, als Du, Schönſter der Schönen! Was predigeſt Du mir da von einem Altare? Du glaubſt, Madame Laura Amelot, Tochter der reichen Simonelli, wolle Madame Antoine werden? Madame Gamin de Liebenau? Süßer Junge, in welchem Mähr⸗ chenlande, aus welchem fabelhaften Gewäſſer haſt Du ſolche Träume herausgefiſcht? Das kann niemals geſchehen. Das iſt ebenſo unmöglich, wie es mir unmög⸗ lich, noch länger in dieſem Sande zu ſchwimmen: meine Schuhe ſind voll davon, zum Ertrinken. Wir wollen die Wagen erwarten; bleib' ſtehen! Und vernimm in aller Eile noch Dies: wäreſt Du, wie Du zur Stunde