Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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willig und bereit. Nicht allein um der viel geplagten Knechte willen, die auch ihm ſtets dienlich ſein mochten, mehr faſt noch, um eine Veranlaſſung zu ergreifen, die ſich ihm bei ſeiner gegenwärtigen Stimmung kaum erwünſchter darbieten konnte. Ihn reizte die Ausſicht auf eine Nacht unter wilden Thieren, allen Menſchen fern, einſam und ungeſtört mit den Träumen, die etwa kommen würden, ihn zu beſuchen. Deshalb machte er

zu Hauſe förmlich Anzeige, daß Pierre und Jean Urlaub wyünſchten, und unterſtützte ihr Geſuch durch ſein Aner⸗

bieten, ſie pflichtgetreu zu vertreten. Madame Simo⸗ nelli fand Nichts einzuwenden. Laura verrieth Unruhe und gab ein mißfälliges Erſtaunen kund, welches der Bittſteller ſcheinbar nicht zu bemerken den Muth beſaß.

So nimm denn Spieß und Horn, frühergrauter Schultze. Ich muß eingeſtehen, daß ich des Nacht⸗ wächters Namen nicht kenne. Um einigermaßen ſicher zu gehen, ergreife ich in der Noth einen von jenen Haupt⸗ namen, auf die mehr oder weniger alle Deutſche hören! Geh' Deines Weges, Schultze, nach dem abgelegenen Stadtoiertel, Stunden abzuſingen, welche Dir unendlich dünken. Deinen Töchtern, fürcht' ich, werden ſie zu raſch vorüberfliehen.

Der Klock hatte Zehn geſchlagen, undGott der Herr war gelobt! Pierre und Jean ſchlichen davon, die Thür' nur loſe anlegend; feſt überzeugt, daß kein Taſchendieb ſich einſchleichen werde, Wölfe und Hyänen heimlich davon zu tragen.

Anton ging im Dunkel auf und ab. Er wollte ſich