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ſei. Emil hatte dieſer ſeiner Befürchtungen kein Hehl. „Daß wir von einander ſcheiden müſſen,“ ſprach er, „das weiß ich. Du kannſt nicht weilen, wo ſie nicht mehr lebt. Was Du mir in dieſer letzteren Zeit an Neigung zugewendet, hatte ich ihr allein zu verdan⸗ ken. Ihr Grabſtein iſt ein unüberſteigliches Gebirge zwiſchen mir und Dir. Ich laſſe Dich ziehen und bringe dadurch ihrem Angedenken das ſchwerſte, darum auch das verſöhnendſte Todtenopfer. Auch ſollſt Du ihr Erbe ſein. Agneſens eigenes Vermögen befindet ſich in Staatspapieren unter meiner Obhut. Es ge⸗ hört Dir. Hilf Deinen Eltern und dann unternimm, was Dir nothwendig ſcheint, Dich wieder in's Leben zu wenden. Ich lege Dir keine Bedingungen auf; verlange keine Rückſichten für mich; bitte Dich nur, die reine Liebe, wie Du ſie hier kennen lernteſt, in Deiner Seele zu tragen, damit ſie Dich trage, halte, führe. Ich verlange nichts von Dir, als Ach⸗ tung für die Todte und ihren Namen. Hat ſie ſich ſchwach gezeigt gegen Dich?— ich forſche nicht, in wie weit? mir ſteht das Recht nicht zu!— hat ſie, die Edelſte, die ich kannte, ihre weibliche Natur nicht ganz beſiegt? iſt ſie Dir in einer flüchtigen Stunde vielleicht wie Andere, minder Wuͤrdige erſchie⸗ nen?... Vergiß das und bewahre nur in Deinem
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