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düſtere Reiter trage ſich mit Abſichten, nicht minder ſchauderhaft als die ſeinen!
Jede finſtere That, über der wir brüten, habe ſie Namen welchen ſie wolle, erſcheint uns finſterer noch, ſobald wir einen Andern auch im Begriff glau⸗ ben, ſie zu thun; womit wir uns im eigenen kran⸗ ken Herzen zu verſöhnen wähnten, tritt uns ſchroff, drohend entgegen, wo wir es von einem Fremden erwarten. Wir kennen ja die Gründe nicht, die ihn dazu beſtimmten; wir haben uns weder mit ſeinen Leiden vertraut gemacht, noch mit ſeinen Irr⸗ thümern befreundet; was uns für uns ſelbſt zur Entſchuldigung diente, wendet ſich zur Anklage um gegen den Andern; wir ſind bereit, an ihm zu verdammen, was wir an uns vor Gott und vor uns rechtfertigen zu können meinten.
Dieß widerfuhr dem Jäger Franz, da der Arg⸗ wohn in ihm aufſtieg, ſein Herr ſtehe auf dem Puncte, Hand an ſich zu legen:„Der reiche, beglückte, mit Agnes vermählte Herr! Der Herr, welcher beſitzt, was der Diener ihm beneidet? Unmöglich! Und doch, wenn es wäre? Wenn all' ſein Beſitz den mit ſich ſelbſt Zerfallenen nicht erfreut, nicht zufrieden macht? Wenn er wirklich ſo wahnſinnig iſt, zu ſinnen in der Fülle ſeines Glückes, worauf ich ſann aus


