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unwillkürliches Grauen durch entſchiedenes Wollen beſtegt, wendete er ſich dem herrſchaftlichen Parke zu. Hätte er dieſen durch das große Eingangsthor betre⸗ ten, würde er ungehindert den Paatz erreicht haben, den er ſich für ſeine letzte Stunde auserſehen; und wir ſtänden dann wahrſcheinlich beim Beginn dieſer Ge⸗ ſchichte ſchon am Ende derſelben und hätten weiter nichts mehr zu erzählen. Aber— und an ſcheinbar ſo zufälligen Ereigniſſen hängen die Geſchicke des Menſchen und der Menſchheit!— Franz vermied den betre⸗ tenen Weg, um uur ja Niemand zu begegnen; und gerade, weil er den Fußſteig einſchlug, der nach der Seitenpforte führt, mußte er ſeinem Herrn entgegen⸗ laufen, der aus dem Walde heimkehrend, bleich und träumeriſch an ihm vorüberritt, ohne ihn nur zu bemerken. Unter andern Verhältniſſen, in gleichgil⸗ tiger Stimmung würde der Diener auf Emil's Zuſtand wenig geachtet, würde in deſſen Mienen weiter nichts geleſen haben, als den Ausdruck all⸗ täglichen Unmuthes, der in Schwarzwaldau nicht befremdete. Doch was in ihm ſelbſt vorging, ſchärfte ſeinen Blick; furchtbare Anſpannung eigener Empfin⸗ dungen ſteigerte in ihm die Fähigkeit, wahrzunehmen, was Jenen treibe? und gleich dem Zauber eines zweiten Geſichtes ſtieg ihm die Ahnung auf, der


