iſt und ſtellt ſich auf der Frau ihre Seite, kaun eer für einen unbeſtochenen Zeugen gelten. Nur ſoll
er ſich in Obacht nehmen, daß der Herr nichts davon* erfährt. Bei dem würde er ſich kein Bildchen ein⸗ Schuld der unglücklichen Ehe auf den Mann, da er
die Frau verdefendirt? Denn unglücklich iſt die Ehe ſchon einmal; das ſieht ein Blinder.“
Franz mochte fühlen, daß er zu weit gegangen, und überzeugt, es ſei weder dem Verwalter, noch dem Revierjäger zu trauen, lenkte er ein, indem er ver⸗ ſicherte: unglücklich wäre die Ehe keinesweges; der⸗ gleichen könne nur Verleumdung behaupten; die gnã⸗ dige Frau liebe ihren Gemal und durch dieſe ihre Liebe werde ſie für manche Entbehrungen äußerlicher Art genugſam entſchädiget. Auch könne man zufrie⸗ den und glücklich ſein, ohne ſein Glück in heiterer Lebendigkeit zur Schau zu tragen. Vielleicht wünſche ſie ſogar ein ſtilles Daſein, wie ſie führe, weil es mit ihrem Character übereinſtimme? Er habe bisher weder eine Klage aus ihrem Munde vernommen, noch ir⸗ gend eine Verſtimmung zwiſchen den Gatten bemerkt.
„Das klingt nun wieder ganz anders,“ ſagte der Schulmeiſter, ſichtbar unzufrieden mit der verſöhnlichen Wendung. 1
legen dadurch. Schiebt er nicht ſo zu ſagen alle 1
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