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mögliche Zuvorkommenheit erwieſen. Der Mühl⸗ bauer einzig und allein, weil er der Unabhängigſte war, warf ſich nicht in Unkoſten, dem Leibjäger Schönheiten zu ſagen, oder auch nur ſeinetwegen in ein anderes Geſpräch einzuſtimmen. Vielmehr zog er, ohne Unterbrechung, des Gutsherrn eheliche Ver⸗ hältniſſe in's Breitere und ſchonte die gnädige Frau dabei nicht. Auch der Revierjäger, ſogar der Ver⸗ walter glaubten in des Mühlbauers Ton fortfahren zu dürfen, wenn ſie nur ihre Bitterkeiten durch hin⸗ reichende Lobeserhebungen des gnädigen Herrn ver⸗ ſüßten. Der Schullehrer, deſſen Kinder beim letzten Weihnachtsfeſte von Agneſen bekleidet worden, ſchwieg vorſichtig.
Franz ſchien verlegen. Es war leicht, ihm ab⸗ zumerken, daß er gern für die Frau geſprochen haben würde, hätt' er nicht gewußt, daß er im Dorfe, und mit Recht, als des Herrn beſonderer Günſtling gelte. Bei allen Vorwürfen, welche Agnes trafen, vermochte er aber nicht zu ſchweigen. Namentlich wendete er lebhaften Eifer daran, ſie gegen die Anklage des Hoch⸗ muthes in Schutz zu nehmen.„Was ſeid ihr doch für wunderliche Leute,“ ſagte er,„daß ihr gewiſſe wohl⸗ feile Redensarten, die man euch gedankenlos in's Ge⸗ ſicht wirft, für den Ausdruck aufrichtiger und herzlicher


